Der
Perseus Verlag Basel wurde im Jahre 1990 von T.
H. Meyer gegründet.
Die Verlagsgründung entwickelte sich aus zwei Impulsen. Einerseits
aus Meyers Betrachtung des Lebens von D.
N. Dunlop (1868-1935).
Dunlop, ein Freund von W. B. Yeats und des Dichtermalers «AE»,
war einer der ersten Bewunderer der Werke H.P. Blavatskys und
Mabel Collins' (1851-1927). Er wurde hervorragender Wirtschaftsfachmann
und glänzender Organisator, begründete 1924 die World
Power Conference und hatte vor, eine Weltwirtschaftskonferenz
ins Leben zu rufen, um der Realisierung des Gedankens der Dreigliederung
des sozialen Organismus neue Wege zu bahnen. Er hatte 1922 Rudolf
Steiner (1861-1925) kennengelernt, organisierte die ersten anthroposophischen
Sommerschulen und wurde Generalsekretär der englischen Landesgesellschaft
der Anthroposophischen Gesellschaft, ein Amt, das er bis zu seinem
Ausschluss im Jahre 1935 innehatte. Dunlop verfasste mehrere Bücher
und gab verschiedene Zeitschriften heraus; sein publizistisches
Wirken umspannte gleichermassen praktische wie spirituelle Gesichtspunkte
und stand gerade in dieser Verbindung Pate bei der Verlagsgründung.
Der andere, zur Verlagsgründung führende Impuls war
das Bedürfnis nach einem wirklich unabhängigen Forum
für konkretes freies Geistesleben.Die Verlagsgründung
ist aus einer rein individuellen Initiative hervorgegangen und
steht in keinerlei Zusammenhang mit oder Abhängigkeit von
irgendeiner gegenwärtigen politischen, wirtschaftlichen oder
geistigen Institution.
Der Name Perseus weist in die griechische Mythologie zurück,
zum gleichnamigen Besieger der Medusa, deren Blick jeden tötet,
der ihr direkt ins Antlitz blickt. Die Medusa repräsentiert
alte, vorrationale Kräfte, die Perseus nur besiegen kann,
indem er sich seines Intellekts bedient und sie
reflektiert im Spiegel seines Schildes schaut.
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