Mehrere
Publikationen des Verlages wurden in der breiten wie auch in der
anthroposophisch orientierten Öffentlichkeit kontrovers aufgenommen;
so hat die Veröffentlichung des inzwischen vergriffenen Werkes
Ludwig Thiebens, eines Anthroposophen jüdischer Herkunft,
über Das Rätsel des Judentums zur absurden Behauptung
geführt, der Verlag verfolge einen antisemitischen Kurs.
Nicht nur durch den gesunden Menschenverstand, sondern auch durch
eine Untersuchung der Basler Staatsanwaltschaft konnten diese
oberflächlichen Beschuldigungen zurückgewiesen werden.
Andererseits wurde aus gewissen Kreisen der nicht weniger absurde
Vorwurf erhoben, die Erinnerungen Barbro
Karléns an ein Leben zur Zeit des Holocaust würden
der Bagatellisierung dieses schrecklichsten Verbrechens gegen
alle Menschlichkeit Vorschub leisten.
Die Publikation Helmuth von Moltke Dokumente zu seinem Leben und Wirken (2. erweiterte Aufl. 2005/2007 wurde in der von Annika Mombauer verfassten und in der Cambridge Universitiy Press erschienen Moltke-Monografie in unsachlicher Weise angegriffen. Näheres dazu siehe unter Bücher/Echos. Meyers
Roman Der unverbrüchliche Vertrag Roman zur Jahrtausendwende sorgte in Kreisen
der Anthroposophischen Gesellschaft für kräftige Beunruhigung
bis entschiedene Ablehnung, obwohl sich der letzte Generalsekretär
der Anthroposophischen Gesellschaft Amerikas paradoxerweise positiv
über das Buch aussprach.
Wir erblicken in solchen kontroversen Echos, wie in den vielen
ebenfalls eingetretenen positiven Reaktionen eine besondere Aufforderung
dazu, der eingeschlagenen Linie treu zu bleiben!