Anthroposophie

Der 27. Februar 1861: Rudolf Steiners wahrer Geburtstag

Die Klärung einer von Spekulationen umgebenen Frage durch Rudolf Steiner selbst

Vor Ablauf des 150. Gedenkjahres der Geburt Rudolf Steiners soll im Folgenden gezeigt werden, weshalb der 27. und nicht der 25. Februar als der wahre Geburtstag anzusehen ist.

Die Sache ist nicht so nebensächlich oder unbedeutend, wie es auf den ersten Blick erscheinen könnte. Sie steht nämlich im Zusammenhang mit einer prinzipiellen Tatsache der Geistesforschung: Die Reichweite dieser Forschung ist keineswegs so absolut unbeschränkt, wie es manchem Kopf erscheinen will, der von der geistesforscherischen Kompetenz Steiners eine zwar hohe, aber doch nicht der Wirklichkeit entsprechende Meinung hat. …

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Rudolf Steiner verstehen

Ansprache von Charles Kovacs zum Geburtstag Rudolf Steiners zum 27. Februar 1978

Charles Kovacs hielt die folgende Geburtstagsansprache vor genau dreiunddreißig Jahren in Edinburgh. In ihrer kompakten Kürze umreißt sie die zentrale Mission Rudolf Steiners und der durch ihn begründeten Geisteswissenschaft.

Sie ist in ihrer Dichte und Klarheit ein kleines Gedankenkunstwerk, das wir unseren Lesern hiermit auch in deutscher Sprache zugänglich machen möchten. Die Übersetzung aus dem Englischen besorgte Thomas Meyer.

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Nepal Heute / Nepal Today (Sonderheft)

Bemerkenswerte Aktivitäten am Fuße des Himalaya
Remarkable Activities in Nepal

  

Inhalt

Anthroposophy in Nepal
Interview with Krishna Gurung

Bio-Hotel in Kathmandu
Interview with Bharat Basnet

Ein Reiseführer stellt sich vor
Der Werdegang von Sudama Karki

 

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Was sagt die Geisteswissenschaft zur Astrologie?

Anlässlich der Berliner Generalversammlung der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft vom Oktober 1910 machte Rudolf Steiner die folgenden grundlegenden Äußerungen über Astrologie. Sie schlossen sich an Ausführungen eines Herrn Seiler über Astrologie an.

Im Kern macht Steiner auf die Gefahr eines erhöhten Egoismus aufmerksam, der bei einer vorzeitigen Beschäftigung mit Astrologie kaum auszuweichen ist. Er betonte umso mehr die Bedeutung des Todeshoroskopes, das eine selbstlose Beschäftigung mit dem nachtodlichen Schicksal einer Seele ermöglicht. Elisabeth Vreede und Willi Sucher haben auf diesem Feld wesentliche Schritte gemacht. Steiner selbst zog, insbesondere bei seelenpflegebedürftigen Menschen, gelegentlich das Geburtshoroskop zu Rate.

Heute dürfte die Zahl der Menschen, die sich sowohl mit Anthroposophie als auch mit Astrologie im traditionellen Sinne beschäftigen, gewachsen sein. Steiners grundlegende Äußerungen sind daher von erhöhtem, durchaus aktuellem Interesse. Sie wurden vor genau 100 Jahren, am 31. Oktober 1910, gemacht.

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Grundmaximen der angloamerikanischen Politik

«Das Deutschtum als kleinstes Hindernis»

Eine unbekannte Aufzeichnung Rudolf Steiners aus der Zeit des Ersten Weltkriegs

Dem Archiv des Perseus Verlags wurde durch Alexander Lüscher ein bisher unveröffentlichter, undatierter Text Rudolf Steiners zugänglich gemacht, der Licht wirft auf die großen, leitenden Maximen, die seit Jahrhunderten hinter der angloamerikanischen Politik stehen. Obwohl sich Steiner auch andernorts in ähnlichem Sinne geäußert hat, haben wir hier gewissermaßen ein Kurzextrakt seiner diesbezüglichen Anschauungen vor uns. Die Aufzeichnung fand sich im Archiv der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung (Archivnummer 5096) und dürfte im Juli 1920 entstanden sein. Von Schriftbild und Inhalt her steht sie der im Europäer Jg. 3 / Nr. 5 / März 1999 veröffentlichten Aufzeichnung Steiners nahe, die wir unter dem Titel «Kampf um den russischen Kulturkeim» bereits in dieser Zeitschrift veröffentlicht hatten.

Die Transkription erfolgte nach heutigen Rechtschreibregeln. Der Kommentar stammt von der Redaktion.

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Vor hundert Jahren: Rudolf Steiner eröffnet in Stockholm die Vorträge über die Wiederkunft Christi im Ätherischen

Von Thomas Meyer

Am 12. Januar 2010 werden auf den Tag genau hundert Jahre verflossen sein, seitdem Rudolf Steiner zum ersten Mal vor Mitgliedern der damaligen Theosophischen Gesellschaft auf die Tatsache des baldigen Wiedererscheinens Christi im Ätherischen hingewiesen hatte. Ort und genauer Zeitpunkt dieser Verkündigung sind bemerkenswert. Sie geschah in Stockholm, während einer Vortragsreihe über das Johannes-Evangelium, war aber offensichtlich nicht, wie dieser inzwischen publizierte Zyklus, vorgesehen. Daher die ungewöhnliche Zeit: 17 Uhr 30 nachmittags, wie der Chronik zu Steiners Lebensgang von Ch. Lindenberg zu entnehmen ist.

Von dieser ersten Verkündigung des bevorstehenden wichtigsten Ereignisses des 20. Jahrhunderts gibt es nur einige, bisher unveröffentlichte Notizen von der Hand von Marie von Sivers. Mit freundlicher Erlaubnis der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung veröffentlichen wir erstmals die maschinengeschriebene Abschrift dieser sehr knappen Notizen sowie die erste Seite von Marie von Sivers’ handschriftlichen 3-seitigen Aufzeichnungen …

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Willem Zeylmans van Emmichoven (1894 –1961) – „eine Zukunftsgestalt der Anthroposophie“

Von Thomas Meyer

Rund ein Jahr nach dem Tode von Emanuel Zeylmans (9. Juli 2008) legt Peter Selg eine Schrift über dessen Vater vor: Willem Zeylmans van Emmichoven – Anthroposophie und Anthroposophische Gesellschaft im 20. Jahrhundert. Selg ergänzt damit aus dem inzwischen ins Wegman-Institut gegebenen Zeylmans-Nachlass die Biographie von Emanuel Zeylmans, die dieser 1979 veröffentlicht hatte und die dessen Wegman-Recherchen in Fluss brachten.

Peter Selg betont im Vorwort ausdrücklich, dass er Willem Zeylmans nicht bloß als eine historische Gestalt betrachten, sondern ihn «als eine Zukunftsgestalt der Anthroposophie in Erinnerung rufen» möchte. Selg erlebt den Stil und die anthroposophische Arbeits- und Lebensweise von Willem Zeylmans «bis heute als hilfreich und weiterführend».

Im Folgenden sei versucht, den Blick auf einige Elemente im Leben und Wirken Zeylmans zu richten, die auch in meinen Augen «bis heute als hilfreich und weiterführend» sein können und die tatsächlich Zukunftsgehalt besitzen.

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Die unsterbliche Seele

von D.N. Dunlop (aus dem Englischen von Thomas Meyer)

Wir drucken im Folgenden das Schlusskapitel aus der Schrift von D.N. Dunlop The Science of Immortality ab, die er 1918 veröffentlichte. Sie weist Dunlop, der sich zu dieser Zeit noch nicht in die Schriften Rudolf Steiners vertieft hatte, als selbständigen Okkultisten aus. Insbesondere muss zum besseren Verständnis beachtet werden, dass er ein gründlicher Kenner einer alt-westlichen spirituellen Kosmologie war. Diese fußt auf zwölf kosmischen Prinzipien, zu denen auch die «Seele» gehört, dem Sternbild des Wassermanns entsprechend. Unsterbliche Seele wird hier als kosmisches Prinzip aufgefasst, das jeder Mensch in sich im Laufe der Entwicklung verwirklichen kann, und von dem das, was gewöhnlich Seele genannt wird, noch weit entfernt ist. Am Ende dieser Betrachtung verwendet Dunlop den im Deutschen ungewöhnlichen Ausdruck Über-Seele.

Das englische Äquivalent «Over-Soul» ist nicht ganz so ungeläufig, hat doch Ralph Waldo Emerson einen seiner berühmtesten Essays so betitelt. Emersons Essay entwickelt dabei einen ganz ähnlichen Begriff der wahren oder höheren Seele des Menschen; er scheint aus derselben spirituellen Substanz geschöpft wie Dunlops Betrachtung.

Die kosmische Seele des Menschen steht naturgemäß mit allen anderen elf kosmischen Prinzipien in Beziehung, die D.N. Dunlop in The Science of Immortality systematisch beschreibt. Am Ende von Dunlops Betrachtung werden einige davon angeführt: Leben, Denken, Form, Geschlecht, Wunsch und Wille. Eine eingehende Darstellung dieser Prinzipien findet sich auch in meiner Dunlop-Biographie (D.N. Dunlop – Ein Zeit- und Lebensbild, Basel 2. Aufl. 1996)

Thomas Meyer

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Die Grenze der Toleranz

Kritische Anmerkungen zum Geistesbündnis von Info-3 mit der Spiritualität von Ken Wilber

von Thomas Meyer

Wer geistig sicher in der anthroposophischen Bewegung steht, kann andere Weltauffassungen mit Verständnis und Gelassenheit tolerieren und kann bei Bedarf auch in ein sachliches Gespräch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede eintreten. Für ein solches Gespräch über Konvergenz und Differenz mit dem Buddhismus beispielshalber bietet eine Zusammenstellung von Texten Rudolf Steiners wesentliche Anregungen. Sobald aber die eigene Identität ernsthaft in Frage gestellt wird – offen oder auf dem Schleichwege –, heißt es wachsam zu sein und Grenzen zu ziehen. Das gilt in besonderem Maße, wenn seltsame Missionare die Weltauffassung Ken Wilbers und seines Geistverwandten Andrew Cohen an die anthroposophische Bewegung heran und in sie hinein tragen wollen.

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Zum Angriff von Info-3 auf die Anthroposophie

von  Dr. Horst Peters

Stein des Anstoßes, besser wohl: die Spitze eines Eisberges ist ein Artikel in Info-3 (Mai 2005) von Redakteur Felix Hau mit dem Titel «Rudolf Steiner integral – Eingeweihter, Le- bemann, Priester». In diesem Artikel stellt Felix Hau Rudolf Steiner dar als einen Lügner in wesentlichen Fragen seiner Biographie und der Anthroposophie. Das ist der Sinn seiner Aussage, auch wenn er die Worte «Lüge» und «Lügner» nicht verwendet. Hau behauptet, Rudolf Steiner habe seine Begegnung mit dem Meister frei erfunden …

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Geist-Verdrängung als Krankheitsursache

Oder warum die Psychoanalyse durch Geisteswissenschaft ergänzt werden muss

Von Thomas Meyer

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„Keinerlei Bezugnahme auf Rudolf Steiner …“

Was will die Goetheanum-Leitung von Rudolf Steiners Geisteswissenschaft heute noch vertreten? 

Inhalte:

Was Rudolf Steiner 1902 anstrebte
Von Thomas Meyer

Ein offizielles Abrücken von Steiners Zielsetzung im Jahre 2002
Von Thomas Meyer

Auszug aus der Ansprache Bodo von Platos vom 17. März 2002 in Verrières-le-Buisson

Ein Kommentar zu dieser Ansprache von Geneviève und Paul-Henri Bideau

Eine Anfrage von Gernot Krüger

Die Antwort Bodo von Platos

Wer geht in seinen Urteilen zu weit?
Ein Kommentar von Thomas Meyer

Was schlucken Anthroposophen?
Ein Kommentar von Karen Swassjan

 

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Rudolf Steiner als Philosoph und Okkultist – dargestellt an seinem Verhältnis zu Eduard von Hartmann

In memoriam Wolfgang Schuchhardt, Norbert Glas und Paul Johannes Höll

von Thomas Meyer

Wenn Rudolf Steiner sich 1902 nicht davon hätte überzeugen lassen, «dass (…) die Theosophie unserem Zeitalter notwendig ist», dann hätte er «auch nach 1901 nur philosophische Bücher geschrieben».1 So äußerte er sich am 5. Januar 1905 in einem Brief an Marie Steiner. Zu den Gründen, die dafür sprachen, den ihm nicht leicht fallenden Schritt in die Theosophische Gesellschaft zu tun, gehörte für Steiner neben der beginnenden Wertschätzung Annie Besants vor allem das Interesse an der bedeutenden Gründerindividualität der Theosophischen Gesellschaft, H. P. Blavatsky.

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Leonardo da Vincis „Abendmahl“ und die Auseinandersetzung mit dem Bösen in der fünften nachatlantischen Kulturperiode

von Thomas Meyer

1. Der Ewigkeitsmoment auf dem „Abendmahl“
Leonardo da Vincis weltbekanntes Gemälde ist nicht nur in künstlerischer und kompositioneller Hinsicht eines der schönsten und tiefsten Kunstwerke des Abendlandes; es konfrontiert den Betrachter auch immer wieder neu mit dem Phänomen und mit dem Rätsel des Bösen. Dieses Böse ist keineswegs nur in der Gestalt des Judas zu suchen, obwohl dieser als dessen besonderer Repräsentant hervorgehoben zu sein scheint. Nur dem oberflächlichen Blick könnte das Gemälde als Ausdruck des Gegensatzes von Gut und Böse erscheinen, wobei das Gute in Christus zentriert und auf die übrigen Gestalten verteilt, das Böse auf Judas beschränkt wäre.

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„Hier habt ihr die Wahrheit …“

Eliza von Moltke über die Beziehung zwischen Rudolf Steiner und Helmuth von Moltke und über Albert Steffens Stück «Der Chef des Generalstabs».

Eliza von Moltke starb am 29. Mai 1932 – am selben Tag, an dem ihr im Jahre 1919 Rudolf Steiner höchst beunruhigt geschrieben hatte, dass bereits «Anthroposophen» voreilig in die Druckerei gegangen waren, um sich die Moltkebroschüre anzueignen, die in Versailles hätte präsentiert werden sollen. Die Signatur dieses Sterbedatums zeigt, wie tief Eliza von Moltke mit dem Schicksal ihres Gatten und insbesondere mit den tragischen Vorgängen vom Mai 1919 verbunden blieb.

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Weihnachtsjahr und Osterjahr

Das Gesetz der Auferstehung historischer Impulse nach 33 Jahren

Im folgenden bringen wir die deutschsprachige Erstveröffentlichung eines wichtigen Aufsatzes von George Adams-Kaufmann (8. Februar 1894 – 30. März 1963). Er erschien im Februar 1934 in der von D.N. Dunlop redigierten englischen Zeitschrift Anthroposophical Movement (Vol. XI., No.2), anlässlich der Dornacher Publikation des Vortrags Rudolf Steiners vom 23. Dezember 1917 («Et incarnatus est», heute in GA 182). Die deutsche Übersetzung besorgte Thomas Meyer.

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In welcher „okkulten Gefangenschaft“ befindet sich die Anthroposophische Gesellschaft?

Ein Abschiedswort und seine Folgen

1. Eine unerwartete Schlussbilanz
Am 19. November 2000 war aus dem Nachrichtenblatt für Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft zu erfahren, dass deren damaliger, inzwischen verstorbener erster Vorsitzender Manfred Schmidt Brabant in seinem Eröffnungsvortrag zur Michaelitagung 2000 die Ansicht ausgesprochen hatte, die Anthroposophische Gesellschaft befinde sich in okkulter Gefangenschaft. Angesichts des wenige Monate später eintretenden Todes des Vorsitzenden kommt dieser seiner letzten offiziellen und zahlreiche Menschen überraschenden Äußerung Vermächtnischarakter zu.

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Ein Rosenkreuzerdrama

In einer wunderbaren Passage seiner Geheimwissenschaft im Umriss fasst Rudolf Steiner die Quintessenz der Rosenkreuzerlehre – die Weisheit vom heiligen Gral, die in diesem Werk enthalten ist – wie folgt zusammen:
«Der ‹Kosmos der Weisheit› entwickelt sich in einen ‹Kosmos der Liebe› hinein. Aus alledem, was das ‹Ich› in sich entfalten kann, soll Liebe werden. …

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War Rudolf Steiner Rassist oder Antirassist?

Zum Podiumgespräch über Judentum und Anthroposophie vom 18. Januar 2000
von Karen Swassjan

(auch in dieser PDF: Anthroposophie «an die Leine» nehmen, (Symptomatika) Thomas Meyer)

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Das fünfte nach-atlantische Zeitalter

Die geistigen Kräfte unserer Zeit im Lichte der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners

Teil 1-3

George Adams (früher Kaufmann, 8. Februar 1894 – 30. März 1963) gehörte dem engsten Schülerkreis um Rudolf Steiner an. Er war ursprünglich Mathematiker und Naturwissenschaftler. Die Begegnung mit R. Steiner und der Geisteswissenschaft im- pulsierte ihn daher zunächst in dieser Richtung. Adams entwickelte, von der modernen synthetischen Geometrie ausgehend, die Grundbegriffe eines (ätherischen) Gegenraumes, in dem das Flächenhafte die Rolle spielt, die im drei-dimensionalen physischen Raum dem Punkt zukommt. 1933 und 1934 veröffentlichte er seine diesbezüglichen Hauptwerke Vom ätherischen Raume und Strahlende Weltgestaltung. In den sechziger Jahren entstand das Standardwerk Die Pflanze in Raum und Gegenraum, unter Mitarbeit von Olive Whicher, die Adams’ Arbeit nach dessen Tod fortsetzte. …

Weiterlesen: (PDF: Das fünfte nach-atlantische Zeitalter Teil 1 bis 3)

Die Plato-Seele in der Geschichte

Vortrag von Eugen Kolisko vom 8. November 1925* (Teil 1 und 2)

Durch viele der Vorträge, die wir hier hören konnten, insbesondere auch durch die Ausführungen von Herrn Dr. Wachsmuth, klang es ja hindurch, wie bei dem Lebenswerke Dr. Rudolf Steiners alles darauf ankommt, dass immer, wenn ein Schritt zu geistiger Vertiefung getan wird, auch nach der anderen Seite hin versucht wird, zu wirken für die ganze Menschheit, und dass die Dinge, die geistig erforscht worden sind, heruntergetragen werden bis ins Materielle, ins Irdische. Man könnte die anthroposophische Bewegung, wie sie Dr. Steiner begründet hat, geradezu so charakterisieren, dass sie zwischen dem Geistigen und dem Materiellen immer die Waage halten will. …

Weiterlesen: (PDF: Die Plato-Seele in der Geschichte Teil 1 und 2)

Keine Rassenlehre bei Steiner?

Sanktionierung einer absurden Doktrin durch Ron Dunselman und den Gesamtvorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

Ron Dunselman, der Nachfolger von Paul Mackay als Vorsitzender der Anthroposophischen Gesellschaft der Niederlande, brachte in seinem Rechenschaftsbericht auf der diesjährigen Generalversammlung in Dornach auch die Angriffe auf den angeblichen Rassismus bei Rudolf Steiner zur Sprache. Er faßte das Ergebnis der unabhängigen Expertenkommission unter dem Vorsitz von T. A. Baarda wie folgt zusammen: …

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Das Gesetz der zyklischen Wiederkehr

Bei den folgenden Ausführungen D.N. Dunlops (1868 –1935) handelt es sich um die Nachschrift eines Vortrags, den er am 4. Juni 1911 im Rahmen des von ihm mitbegründeten Blavatsky Institutes bei Manchester gehalten hatte. Dunlop war zu dieser Zeit noch Theosoph. Doch allein die Betonung des Denkens für die okkulte Entwicklung zeigt, daß «seine» damalige Theosophie auf bestem Wege zur Geisteswissenschaft von Rudolf Steiner war. Die hier dargestellten Gedanken über die zyklische Wiederkehr gerade auch von Gedanken sind aber keineswegs der damaligen theosophischen Literatur entnommen. Sie spiegeln originäre Erfahrungen von Dunlop wieder. Rudolf Steiner sagte einmal von ihm, er habe die Aufgabe, die Menschheit über gewisse kosmische Geheimnisse aufzuklären. Eines von diesen Geheimnissen ist das Gesetz der zyklischen Wiederkehr.

Thomas Meyer

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Die mitteleuropäische Mission

Dieser Aufsatz stellt die Aufgabe der europäischen Mitte, insbesondere des Deutschtums in den Mittelpunkt. Gerade die Erkenntnis der Aufgaben wahren Deutschtums gehört zu den schwierigsten Dingen auf dem Felde der Völkererkenntnis, weil es wohl – außer vielleicht den Juden – kaum ein anderes Volk gibt, das von seinem wahren Wesen soweit abzuweichen imstande ist wie das deutsche. Der Holocaust, der seine Schatten bis zum Ende des Jahrhunderts wirft, kann nur aus dieser Abweichung und niemals aus dem wahren Deutschtum heraus begriffen werden. Wer dies nicht einsieht, wird folgende, von Türgen von Grane zitierten Worte Rudolf Steiners an Helmuth von Moltke nur schwer verstehen: «Dieses Schicksal des deutschen Volkes ist mit den tiefsten und erhabensten Zielen der menschlichen Weltentwicklung verbunden.» Oder: „Was dieses Volk noch zu tun hat, ist so bedeutsam, daß es nur durch Schicksalsernst errungen werden kann.“ Grones Aufsatz weist auch daraufhin, was für eine hervorragende Stellung das Leben und Schicksal Helmuth von Moltkes innerhalb des wahren Deutschtums einnimmt. …

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Das Karma der Unwahrhaftigkeit

Die gegenwärtige Leitung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

Vorstandspolitik versus Anthroposophie

Eine kleine symptomatologische Chronik der Jahre 1992- 1997

Diejenigen Leser des «Europäers», die kein besonderes Interesse für die Angelegenheiten der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (im folgenden abgekürzt als AAG) haben, mögen diesen Artikel überschlagen. Den übrigen Lesern sei versichert, daß dies die vorläufig letzte ausführliche Darstellung solcher Angelegenheiten innerhalb des «Europäers» bleiben soll. Sie will in einem besonders kritischen Zeitpunkt unbefangenen Freunden der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners zur Aufklärung dienen, indem sie aus einer Zusammenschau gewisser Ereignisse der letzten fünf Jahre Materialien und Informationen zusammenträgt, ohne deren Berücksichtigung die Bildung eines Urteils über die gegenwärtige Situation innerhalb der AAG und insbesondere über das Verhältnis des Charakters der gegenwärtigen Gesellschaftsleitung zur Geisteswissenschaft Rudolf Steiners kaum in wirklichkeitsgemäßer Art vollzogen werden kann.

Ich möchte ausdrücklich betonen, daß im folgenden keine Pauschalurteile über die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft oder deren Leitung zu finden sind, sondern im Zusammenhang mit ganz bestimmten Persönlichkeiten ganz konkrete Sachverhalte zur Sprache kommen werden.

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„Rassenlehre mit Charisma“

Einige Hintergründe der diesjährigen Rassismusdebatte in den Niederlanden

Am Freitag, dem 23. Februar 1996, stand in vier großen Zeitungen der Niederlande ein Inserat des Vorstandes der niederländischen Anthroposophischen Gesellschaft. Das Inserat war eine Reaktion auf die Reaktion der Presse im Anschluß an eine Rundfunksendung über Anthroposophie und Rassismus („Rassismus mit Charisma“), in der der damalige Vize-Vorsitzende des Vorstandes die „Rassenlehre“ von Steiner laut Presse angeblich unterstützt hatte. In diesem Aufsatz möchte ich mich auf den letzten Satz des Inserats beschränken, der so viel Verwirrung stiftete und der für den deutschsprachigen Leser einiger Erläuterung bedarf, da eine wörtliche Übersetzung allein nicht ausreicht.

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