Wirtschaft

Das Grundeinkommen – die Fiktion einer Lösung

Aus dem heutigen Rechts- und Wirtschaftsverständnis heraus ist das Leistungserträgnis – der Marktpreis für das Arbeitsergebnis – eigentumsmäßig Kapital, und, da der Lohn aus dem Kapital bezahlt wird, teilen sich alle Erlöse aus dem Verkauf der Produktion nach heutiger Rechtsordnung auf in Arbeits- und Kapitaleinkommen. Wie aber, so stellt sich die Frage, kommt einer zu Einkommen, wenn er aus dem Produktionsprozess ausgeschlossen ist? Und ebenso stellt sich die Frage, wie kommt der Produktionsmitteleigentümer zu Einkommen, wenn er Verbrauchern gegenübersteht, welche mangels Einkommen ihm seine Güter nicht abkaufen können? Aus dieser Problematik heraus geistert immer mehr die Forderung nach einem Grundeinkommen herum; die heutige Form der Finanzierung der chronischen Arbeitslosigkeit wird ja immer schwieriger.

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Geldmenge – Geldarten – Geldzirkulation

Von Alexander Caspar
Auszug aus seiner Schrift: Die Zukunft des Geldes – Eine Ergänzung zu Wirtschaften in der Zukunft.

Wurde im ersten Teil dieser Schrift das Geld von dem Verständnis der Wert-, Kapital- und Preisbil- dung aus beleuchtet, was als Wissenschaft des Geldes tituliert wurde, geht es im Folgenden um die Kunst der praktischen Handhabung des Geldes in seiner Zirkulation. Mit Goethe ließe sich sagen: «Wissenschaft könnte man die Kenntnis des Allgemeinen nennen, das abgezogene Wissen; Kunst dagegen wäre Wissenschaft zur Tat verwendet; Wissenschaft wäre Vernunft und Kunst ihr Mechanismus, deshalb man sie auch praktische Wissenschaft nennen könnte. Und so wäre denn endlich Wissenschaft das Theorem, Kunst das Problem.»

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Zur Frage der Geldalterung

Wiederholt wurden wir von einzelnen Lesern auf das Buch von Georg von Canal Geisteswissenschaft und Ökonomie – die wert-, preis- und geldtheoretischen Ansätze in den ökonomischen Schriften Rudolf Steiners (Novalis Verlag, Schaffhausen 1992) hingewiesen. Wir wurden gebeten, darzulegen, in welchem Verhältnis die Aussagen Canals zu unseren bisherigen, weitgehend auf Caspar sich abstützenden Ausführungen zu der Geldlehre von Steiner stehen. Dem wollen wir im folgenden nachkommen.

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Die Lösung der Arbeitslosenfrage durch Umstellung der Währung

Walter Johannes Stein (1891- 1957) war einer der aktivsten Schüler Rudolf Steiners. Und einer der «metamorphosenreichsten»: Der studierte Mathematiker wurde in der ersten Waldorfschule Geschichts- und Deutschlehrer, nach seiner Übersiedelung nach England Wirtschaftsfachmann und später Heilpraktiker. Die wirtschaftlichen praktischen Erfahrungen erwarb sich Stein als Angestellter im Research Bureau von D.N. Dunlop, dem Begründer der World Power Conference. …

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