Zeitgeschichte

«Das katastrophale 21. Jahrhundert»

Ein eurasischer Konflikt – ausgedacht im Jahre 1992 in London

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Interview mit dem ehemaligen US-Kampfpiloten Robert Bowman

«Die Wahrheit wird sich wie ein Buschfeuer verbreiten…»

Sonderbeilage in deutsch und englisch zum zehnten Jahrestag der Anschläge von New York am 11. September 2001

Dr. Robert Bowman (geb. 1934) – Direktor des Advanced Space Program (DOD), ehemaliger Leutnant in der US-Luftwaffe, ein Kampfpilot, welcher 101 Kampfeinsätze im Vietnamkrieg flog, heute Friedensaktivist, der das Star-War-Programm kritisiert – spricht über die Unmöglichkeit der offiziellen Regierungsversion der Ereignisse vom 11. September 2011 und die nachfolgende Vernichtung von Beweismaterial und deren Vertuschung.

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Nepal Heute / Nepal Today (Sonderheft)

Bemerkenswerte Aktivitäten am Fuße des Himalaya
Remarkable Activities in Nepal

  

Inhalt

Anthroposophy in Nepal
Interview with Krishna Gurung

Bio-Hotel in Kathmandu
Interview with Bharat Basnet

Ein Reiseführer stellt sich vor
Der Werdegang von Sudama Karki

 

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Grundmaximen der angloamerikanischen Politik

«Das Deutschtum als kleinstes Hindernis»

Eine unbekannte Aufzeichnung Rudolf Steiners aus der Zeit des Ersten Weltkriegs

Dem Archiv des Perseus Verlags wurde durch Alexander Lüscher ein bisher unveröffentlichter, undatierter Text Rudolf Steiners zugänglich gemacht, der Licht wirft auf die großen, leitenden Maximen, die seit Jahrhunderten hinter der angloamerikanischen Politik stehen. Obwohl sich Steiner auch andernorts in ähnlichem Sinne geäußert hat, haben wir hier gewissermaßen ein Kurzextrakt seiner diesbezüglichen Anschauungen vor uns. Die Aufzeichnung fand sich im Archiv der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung (Archivnummer 5096) und dürfte im Juli 1920 entstanden sein. Von Schriftbild und Inhalt her steht sie der im Europäer Jg. 3 / Nr. 5 / März 1999 veröffentlichten Aufzeichnung Steiners nahe, die wir unter dem Titel «Kampf um den russischen Kulturkeim» bereits in dieser Zeitschrift veröffentlicht hatten.

Die Transkription erfolgte nach heutigen Rechtschreibregeln. Der Kommentar stammt von der Redaktion.

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Impressionen aus Israel

Von Thomas Meyer

 

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Interview mit Gerhard Wisnewski zu den Anschlägen vom 11. September 2001

„Die Aufklärung hat viel gebracht“

von Thomas Meyer

Vor genau sieben Jahren wurde die Weltöffentlichkeit durch die Anschläge vom 11. September 2001 erschüttert. Doch bald danach wurde offensichtlich, dass sie der US-Regierung als carte Blanche für eine skrupellose Umsetzung ihrer Weltmachtbestrebungen dienen sollten. Dass es in Afghanistan wie im Irak vordergründig auch um Öl geht, ist genugsam betont worden. Zahlreiche Menschen haben an der Aufklärung der September-Verbrechen mitgearbeitet, und wer sich genauer informierte, weiß, dass die US-Regierung selbst die Hand im Spiel hatte und dass die Beteiligung von «Islamisten» ebenso konstruiert ist wie das «Islamistan» auf der Karte aus dem Economist vom September 1990. («Konstruiert» heißt nicht etwa unwirksam!) Der jüngste Anschlag im islamischen Teil von China soll wohl das Gespenst des islamistischen Terrors auch in Asien installieren helfen.

Der Europäer stellte an Gerhard Wisnewski, einen der führenden investigativen Journalisten Deutschlands, einige Fragen zum 11. September – sieben Jahre danach. Wisnewski hat in Büchern, DVDs, Fernsehfilmen und Interviews die offizielle Version der Vorgänge demaskiert und viel für die Aufklärung der wirklichen Tathintergründe geleistet.

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Zum Südossetien-Krieg – Ein Interview mit Konstantin Gamsachurdia

Westliche Versäumnisse

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Helmut Zander und seine Geschichte der anthroposophischen Medizin

von Peter Selg

In seinem öffentlichkeitswirksam positionierten und in anthroposophischen Zeitschriften intensiv diskutierten Buch Anthroposophie in Deutschland. Theosophische Weltanschauung und gesellschaftliche Praxis. 1884–1945 (Göttingen 2007) schreibt Helmut Zander unter anderem über anthroposophische Medizin – auf über 120 Seiten und in einem Kapitel, das den Anspruch erhebt, Rudolf Steiners «medizinische Vorstellungen» zu «rekonstruieren» und in ihren zeitgeschichtlichen Kontext zu stellen, mithin einen zentralen Beitrag zur Geschichtsschreibung der anthroposophischen Medizin zu leisten. Zander räumt zwar ein, dass seine «fehlende medizinische Kompetenz» die Qualität seiner Analyse limitiere (S. 1456/1555), gibt sich jedoch im übrigen selbstsicher und zeichnet eine spezifische und scharf konturierte Karikatur dessen, was zu Beginn des 20. Jahrhunderts als geisteswissenschaftliche Erweiterung der Medizin in Dornach und Arlesheim konkret begonnen worden ist. …

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„Ich halte objektive Erkenntnis für eine Utopie“

Helmut Zanders voluminöses Vorbeigehen am methodischen Kern der Anthroposophie Rudolf Steiners – ihrer Wissenschaftlichkeit 

von Thomas Meyer

Helmut Zander (Jg. 1957), Historiker und Theologe, hatte bis zum Herbst 2007 einen Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin inne. Kürzlich legte er ein voluminöses Werk in zwei Bänden mit nahezu 2000 Seiten vor. Der Titel lautet: Anthroposophie in Deutschland, der Untertitel: Theosophische Weltanschauung und gesellschaftliche Praxis 1884 – 1945. Ein auffälliger Kontrast zwischen Titel und Untertitel – sollte der Autor Rudolf Steiners Anthroposophie und die (auch von anderen Persönlichkeiten vertretene) theosophische Weltanschauung als im Kern identisch auffassen?

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Alexander Kerenski – Marionette der politischen Freimaurerei

Aus den Memoiren von Nina Berberova

Ein Paradebeispiel für die gruppenegoistisch-politische Einflussnahme von maurerischer Seite waren die Vorgänge in Russland im Jahre 1917, insbesondere in der Zeit nach der Abdankung des Zaren und vor der Machtergreifung der Bolschewiken. Eine Gestalt, die unter freimaurerischer Führung den möglichst reibungslosen Übergang Russlands vom Zarentum in das Stadium des «Sozialistischen Experimentes» zu besorgen oder wenigstens zu gewährleisten hatte, war die tragische Marionette Alexander Kerenski. Wir haben in der Weihnachtsnummer 2005/06 Einiges aus den Erinnerungen von Alexander Scherbatow über Kerenski gebracht; insbesondere, dass er sich in späteren Jahren als «Verräter» Russland betrachtete und nach seinem Tod im Jahre 1970 in seiner Exilheimat USA zwei Begräbnisrituale erhielt: ein orthodox-kirchliches und eine freimaurerisches. …

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23. Oktober 2006: Der missbrauchte ungarische Gedenktag

Von Attila Ertsey

Die sich offenbarende Wahrheit muss mit immer größeren Lügen verdeckt werden, weil das Licht immer stärker ist. Der Michaelstag näherte sich, und viele von uns beteten um die Hilfe des Erzengels, um endlich sagen zu können: Jetzt reicht’s! Genug vom Lügenfeldzug, mit dem die Verwüstung Mitteleuropas getarnt werden soll! Genug von der Lüge der Modernisierung, unter deren Deckmantel die Ausbeutung und wirtschaftliche wie geistige Kolonialisierung Ungarns in den letzten 17 Jahren seit der Wende im Jahr 1989 betrieben wurden! Heute wird Ungarn von denselben Menschen geführt und dem Staatsbankrott immer näher getrieben, die bereits vor 1989 Statthalter der sowjetischen Besatzungsmacht waren. Nur haben diese Menschen ins andere Lager hinübergewechselt und versammeln sich nunmehr nicht unter der Flagge des Marxismus, sondern der des Angloamerikanismus – ausge- stattet mit dem breiten Instrumentarium der modernen Öffentlichkeitsarbeit und Medienmanipulation. Wir beteten und warteten also.

Im Herbst 2006 sah das ungarische Volk mit großen Erwartungen dem sich nähernden 50. Jahrestag der niedergeschlagenen Revolution vom 23. Oktober 1956 entgegen….

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11/9-Tagung zum fünften Jahrestag mit künstlerischem Auftakt in Holzen

Am Wochenende vom 9. und 10. September 2006 fand die Eröffnung des Herbstprogramms der Rudolf Steiner Akademie in Holzen statt. Dem künstlerischen Auftakt am Samstagabend folgte am Sonntag eine Tagung zum 11. September 2001, in der mit Referaten und einem Podiumsgespräch versucht wurde, fünf Jahre nach den Anschlägen eine Bilanz zu ziehen.

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Das LSD hat mich gerufen

Albert Hofmann, Entdecker des LSD, und der anthroposophische Erkenntnisweg

Am 11. Januar 1906 wurde Albert Hofmann, der spätere Entdecker oder besser Erfinder der von ihm synthetisch hergestellten, bewusstseinsverändernde Wirkungen auslösenden Substanz LSD-25, in Baden (Schweiz) geboren. Anlässlich von Hofmanns 100. Geburtstag, den der Jubilar bei guter physischer und geistiger Rüstigkeit begehen konnte, erschienen zahlreiche Berichte in der nationalen und internationalen Presse. «Albert Hofmann – Genie und Grenzgänger», titelte zum Beispiel die NZZ vom 12. Januar 2006.

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Die außergewöhnlichen Lebenserinnerungen des russischen Fürsten Alexis Scherbatov …

… an eine Vergangenheit, die auch manches unserer Gegenwart erhellt.

«Das Recht auf Vergangenheit» hat der erst kürzlich in New York verstorbene Fürst Alexis Pavlovitsch Sch(tsch)erbatov seine Lebenserinnerungen genannt, die posthum zunächst in Russland erschienen sind. Was er mit diesem Titel sagen will, erklärt er selbst im Vorwort: Erst habe er das Buch «Das Recht auf die verlorene Vergangenheit» nennen wollen, im Sinne einer geraubten Vergangenheit, also eines Lebens, wie es die natürliche Fortsetzung eines Anfangs in der Zukunft hätte sein sollen und unter «normalen» Umständen auch geworden wäre.

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„Ich habe Russland den Untergang gebracht“ eine wichtige Äußerung von Kerenskij

Neue Einblicke in die Hintergründe des 70jährigen sozialistischen Experimentes in Russland

Im Folgenden veröffentlichen wir einen Artikel der bekannten Slawistin und Historikerin Elisabeth Heresch über die kürzlich posthum erschienenen Lebenserinnerungen des russischen Fürsten Alexis Scherbatov (1910–2003).

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Interview mit Daniele Ganser: Geschichtsschreibung in den USA – 9/11

Ein Interview mit Dr. phil. Daniele Ganser über einen ungewöhnlichen Kurs mit den Geschichtsstudenten an der Universität Zürich

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Lichtnahrung – Interview mit Michael Werner

«Sei dir darüber im Klaren, dass du einen großen chirurgischen Eingriff hinter dir hast.»1

Betrachtungen zum Phänomen der «Lichtnahrung»

Dr. rer. nat. Michael Werner (geb. 1949 in Braunschweig, DE), mit langjähriger Erfahrung in der chemischen Industrie und als Lehrer in der Waldorfschule, ist seit 17 Jahren Betriebsleiter im «Institut Hiscia» – Verein für Krebsforschung in Arlesheim (CH). Er ist eine der wenigen Persönlichkeiten, die in den letzten Jahren den «21-Tage-Prozess» durchlaufen haben. In ihm begegnet man einem herzgütigen und selten offenen Menschen, dessen Vertrauen gegenüber der Welt einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Den Prozess begann er am 1. Januar 2001 und führte ihn, den Anweisungen folgend, genau durch. Seither nimmt er keinerlei feste Nahrung zu sich, trinkt aber in kleinen Mengen Kaffee, Tee, Säfte oder Wasser aus sozialen oder Geschmacksgründen, auch wenn er ohne Trinken auskommen könnte (gelegentlich lebt er bis zu 10 Tagen ohne Flüssigkeit). Fazit: Er ist daran nicht gestorben, sondern fühlt sich noch besser inkarniert als zuvor. Wie ist das möglich? Das folgende Inter- view sucht nach Gesichtspunkten, die dem Leser diesbezüglich eine angemessene Urteilsgrundlage bieten können.

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„Die Demokraten wollen genau dieselbe US-Tyrannei..“ – Interview mit Gerhard Wisnewski

Ein Exklusiv-Interview von Thomas Meyer mit Gerhard Wisnewski

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Der inszenierte Terrorismus – Gesammelte Beiträge zum 11. September 2001

Mit folgenden Beiträgen:

«Islamistan» und der Westen

Der 11. September 2001 und Pearl Harbor

Rudolf Steiner über die anglo-amerikanische Langzeitpolitik

Michael Ruppert – ein amerikanischer Wahrheitssucher

Interviews: Andreas von Bülow/Jared Israel/Gerhard Wisnewski

Andreas von Bülow zu den «Spiegel»-Vorwürfen

Verlogenheit als Grundzug unserer Zeit

A Fundamental Indication of Rudolf Steiner’s

Mendacity as the Basic Characteristics of Our Time

 

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Interview mit Andreas von Bülow: Die US-Regierung hat etwas zu verbergen

Der Ex-Bundesminister Andreas von Bülow über Widersprüche um den Terror vom 11. September

«Die abenteuerlichste Theorie zum 11. September ist die offizielle Version der US-Regierung.» Davon ist Andreas von Bülow, deutscher Ex-Verteidigungsstaatssekretär, überzeugt. Der Autor des neuen Buches Die CIA und der 11. September, wehrt sich gegen Vorwürfe, er verbreite Verschwörungstheorien.

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Die Cambridge University Press veranlasste eine Korrektur in Mombauers Moltke-Buch

In der Septembernummer 2001 berichteten wir erstmals über das im April desselben Jahres erschienene Werk Annika Mombauers Helmuth von Moltke and the Origins of the First World War. Mombauers Werk stellt insgesamt eine monumentale Fehleinschätzung Moltkes dar. Wir machten auf gravierende sachliche Fehler und die zum Teil sehr oberflächliche Forschungsmethodik der Verfasserin aufmerksam. Sie schreckte in einer län- geren Fußnote im Eingangskapitel des Buches auch nicht vor verleumderischen Behauptungen wie zum Beispiel der folgenden zurück: …

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Ahriman manifestiert sich im Kino

Betrachtungen zum Film „Spider-Man“

„Das ist ja Ahriman!“ durchzuckte es mich, als ich vor einigen Monaten das erste Bild von dem Film Spider-Man sah. War dieses Wesen, das der «Grüne Kobold» genannt wird, nicht Ahriman, wie wir ihn von Rudolf Steiners Plastik des Menschheitsrepräsentanten, der Malerei der kleinen Kuppel des ersten Goetheanums und den Inszenierungen der Mysteriendramen her kennen? Diese kalten, kantigen Formen, der lange, spitz zulaufende Hinterkopf, das brutale Kinn, die nach oben zugespitzten Ohren, die verzerrten Augen … und alles metallisch glatt und kalt glänzend in grün, aber je nach Beleuchtung zu gelb einerseits und grau-schwarz andererseits tendierend; ist das nicht eine Darstellungsweise Ahrimans, wie sie selbst den Kostümkünstlern am Goetheanum nicht besser gelingen könnte?

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Wollen die Europäer nur noch US-Vasallen sein? – Ein Interview mit Andreas von Bülow

Andreas von Bülow (64) war Minister für Forschung und Technologie im Kabinett von Helmut Schmidt und 25 Jahre SPD-Abgeordneter im Bundestag. Im Untersuchungsausschuss Schalck-Golodkowski recherchierte er insbesondere im Zusammenhang mit der Rolle der internationalen Geheimdienste. Frucht dieser Arbeit ist sein Buch Im Namen des Staates – CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste.

Andreas von Bülow, der auch im Europäer schon mehrfach zitiert wurde (siehe z.B. die Märznummer, S. 17) ist einer der ganz wenigen deutschsprachigen Publizisten, die es wagen, in Interviews und an TV-Runden weiterhin an offensichtliche Ungereimtheiten und völlig ungelöste Fragen im Zusammenhang mit den weltpolitisch so folgenreichen Vorgängen des 11. September 2001 zu erinnern.

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Akademisch ausgewiesene Borniertheit …

Annika Mombauers Buch «Helmuth von Moltke and the Origins of the First World War»

In der letzten Nummer brachten wir eine immanent-kritische Untersuchung von Mombauers Werk, die gravierende methodische und inhaltliche Widersprüche aufzeigte und es als Tendenzwerk innerhalb einer bestimmten Art von westlicher Geschichtsschreibung charakterisierte.

In Ergänzung dazu und unabhängig davon baten wir auch den Münchner Historiker Markus Osterrieder um eine Rezension. Sie zeigt den Zusammenhang von Mombauers Werk mit der durch den deutschen Historiker Fritz Fischer eingeschlagenen Richtung auf, führt weniger bekannte symptomatisch gewichtige nicht-deutsche Arbeiten und Stimmen an und kommentiert Mombauers Darstellung des Menschen Moltke und des Verhältnisses Moltkes zu Steiner.

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Kampf gegen die Wahrheit über ein Kernstück europäischer Geschichte

Annika Mombauers Buch über Helmuth von Moltke und den Ersten Weltkrieg

Vorbemerkung: Da in Mombauers Werk auf die von mir 1993 herausgegebene zweibändige Moltke-Edition und auf gewisse mit dieser Edition zusammenhängenden Tatsachen und Vorgänge direkt Bezug genommen wird, ist es unvermeidbar, manches scheinbar nur Persönliche vorzubringen. Doch handelt es sich dabei um Vorgänge und Tatsachen, die nur derjenige objektiv schildern kann, der an ihnen aktiv oder passiv beteiligt war und sie nicht nur vom Hörensagen kennt.

Thomas Meyer

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Rasputin, Parvus und die sozialistischen Experimente in Russland

Rudolf Steiner hat während und nach dem Ersten Weltkrieg des öfteren davon gesprochen, dass es in den Plänen bestimmter westlicher Kreise läge, «sozialistische Experimente» in Russland zu veranstalten. Nach Steiner erschien Russland diesen Leuten für solche Versuche aufgrund bestimmter Voraussetzungen des Volkscharakters geeigneter als der Westen selbst. Außerdem sollten die Experimente auch dazu dienen, in ihrem schließlichen Scheitern den Gedanken des «Sozialismus», von dem sich diese westlichen Kreise bedroht fühlten, möglichst dauerhaft zu diskreditieren. Diese Angaben Steiners sind bemerkenswerterweise schon vor der russischen Oktoberrevolution 1917 gemacht worden, während man nicht umhin kann, in der Sowjetunion der Jahre 1917- 1991 eine Verwirklichung dieser Pläne zu erblicken.

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Das Phänomen Anastasia

Betrachtungen von Monica von Miltitz*

Jedem Menschen, der sich für Geschichte interessiert, wird es auffallen, dass zwei sehr ähnliche Erscheinungen am Anfang des 19. und des 20. Jahrhunderts stehen: 1828 erscheint Kaspar Hauser auf der europäischen Bühne, und 1918 beginnt die Tragödie Anastasias. Sie fängt mit einem Mord an, während Kaspar Hausers Leben mit einem solchen endet. Sein Leben war sehr kurz und hatte keine Leistungen aufzuweisen. Und man kann sich fragen, warum beruhigen sich die Menschen nicht über ihn? Dass er der badische Kronprinz war, wie sich aus den Forschungen ergeben hat, kann ja nicht der Grund sein, denn so etwas ist früher schon vorgekommen.

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Die Magie des 9.November

Bemerkungen zu einem deutschen Schwellendatum

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Verletzt Barbro Karlén Interessen der „Holocaust-Industrie“?

Ungewöhnliche Androhung von Wirtschaftssanktionen
Im Vorfeld des im Rahmen der «Messe Basel» stattfindenden diesjährigen Basler PSI-Kongresses (Thema: «Wiedergeburt – Wahn oder Wirklichkeit?», 24. bis 27. November 2000) kam es zu beachtenswerten Geschehnissen: Zwei Referenten wurden, vier Monate vor Kongressbeginn, über Nacht wieder ausgeladen (siehe Basler Zeitung vom 22./23. Juli 2000). Dieser Entscheidung waren wochenlang briefliche und telefonische Interventionsversuche durch den Basler Theologieprofessor Ekkehard Stegemann und durch Thomas Lyssy, den Vizepräsi- denten des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, sowie durch andere ehrenwerte Bürger der Schweiz vorangegangen. Auch Georg Kreis, der Leiter des Europainstituts Basel und Präsident der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, schaltete sich in die Debatte ein. Stegemann drohte sogar mit einer Strafanzeige für den Fall, dass Karlén nicht wieder ausgeladen werde und riskierte damit selbst eine Strafanzeige durch die Veranstalter – wegen versuchter Nötigung.

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Das anglophile Netzwerk

Carroll Quigleys Darlegungen zu den Hintergründen der westlichen Politik im 20. Jahrhundert

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War Rudolf Steiner Rassist oder Antirassist?

Zum Podiumgespräch über Judentum und Anthroposophie vom 18. Januar 2000
von Karen Swassjan

(auch in dieser PDF: Anthroposophie «an die Leine» nehmen, (Symptomatika) Thomas Meyer)

Weiterlesen: (PDF: War Rudolf Steiner Rassist oder Antirassist?)

Einige Bemerkungen zur „Rassismus“-Kampagne gegen Rudolf Steiner und sein Werk

Neuere Tendenzen zu geistiger Rückständigkeit oder die wachsende Salonfähigkeit von autoritärem Gesinnungszwang

1. Gegnerschaft aufgrund von stellenweiser Steiner-Kenntnis
Nationalismus-, Antisemitismus- und Rassismus-Vorwürfe gegen Steiners Werk und seine Person sind im Kern nichts Neues. Schon zu Lebzeiten wurde der Begründer der anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft als «all- deutsch» verleumdet. Paradoxerweise wurde er aber von rechtsnationalen Kreisen zugleich des «Vergehens» bezichtigt, «undeutsch» zu sein.1 Am 15. März 1921 brachte kein anderer als Adolf Hitler Steiners Impuls der sozialen Dreigliederung sogar ausdrücklich mit «jüdischen Methoden zur Zerstörung der normalen Geistesverfassung der Völker» in Zusammenhang.2 Im Mai 1922 wurde aus völkischen Kreisen in München ein Attentatsversuch auf Steiner unternommen. Im November 1935 ließ das Hitler-Regime die Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland verbieten. Diese paar Tatsachen allein könnten genügen, um jedermann vorsichtig zu stimmen, wenn heute erneut versucht wird, Steiners Geisteswissenschaft direkt oder indirekt mit den menschenverachtenden Gesinnungen und menschen- vernichtenden Taten des Nationalsozialismus in einen Zusammenhang zu bringen. Dennoch finden …

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Das fünfte nach-atlantische Zeitalter

Die geistigen Kräfte unserer Zeit im Lichte der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners

Teil 1-3

George Adams (früher Kaufmann, 8. Februar 1894 – 30. März 1963) gehörte dem engsten Schülerkreis um Rudolf Steiner an. Er war ursprünglich Mathematiker und Naturwissenschaftler. Die Begegnung mit R. Steiner und der Geisteswissenschaft im- pulsierte ihn daher zunächst in dieser Richtung. Adams entwickelte, von der modernen synthetischen Geometrie ausgehend, die Grundbegriffe eines (ätherischen) Gegenraumes, in dem das Flächenhafte die Rolle spielt, die im drei-dimensionalen physischen Raum dem Punkt zukommt. 1933 und 1934 veröffentlichte er seine diesbezüglichen Hauptwerke Vom ätherischen Raume und Strahlende Weltgestaltung. In den sechziger Jahren entstand das Standardwerk Die Pflanze in Raum und Gegenraum, unter Mitarbeit von Olive Whicher, die Adams’ Arbeit nach dessen Tod fortsetzte. …

Weiterlesen: (PDF: Das fünfte nach-atlantische Zeitalter Teil 1 bis 3)

Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ als Verbalopium für alle, die sich gern an schöne Worte halten

Die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen genehmigte und verkündete «Allgemeine Erklärung der Menschenrechte» ist ein Nachfolgeprodukt von Wilsons 14-Punkte-Programm vom Januar 1918 wie von seinem großen Schlagwort der «Völkerbefreiung». Sie ist der Ausdruck aufgeputzter Phraseologie, hinter der sich sowohl platte Wirklichkeitsfremdheit als auch mehr oder weniger maskierte Herrschaftsgelüste über die Massen verbergen können. …

Weiterlesen: (PDF: Die «Allgemeine Erklärung der Menschenrechte» als Verbalopium für alle, die sich gern an schöne Worte halten)

„Schädel und Knochen“ an der Wall Street

Anthony C. Sutton und die Hintergründe der amerikanischen Weltpolitik im 20. Jahrhundert

Einleitung
Anthony Sutton (*1925) ist ein Historiker, der in der an Universitäten gelehrten, öffentlich sichtbaren Geschichtswissenschaft nicht vorkommt. Seine Bücher sind über normale Buchhandlungen nicht zu beziehen, in den gängigen Verzeichnissen lieferbarer Bücher sind sie nicht enthalten. Man muß schon Kenntnis von einem Spezialversand haben, um in Europa an diese Bücher überhaupt heranzukommen. In einem solchen Versandbetrieb finden sich Suttons Bücher dann im Umkreis von rein phantastischen und meist haßverzerrten Vorstellungen über jüdische Verschwörungen in der Nachfolge der Protokolle der Weisen von Zion und von anderer Literatur, in der irgendwelche Sonder-Ressentiments gepflegt werden. Dieses Umkreises wegen muß man darauf hinweisen, daß Sutton ein seriöser Autor ist, dessen Bücher hohen wissenschaftlichen Standards genügen und aus einer Kenntnis von weitreichenden Quellen herausgewachsen sind. …

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Geistesfurcht als Inspirator einer öffentlichen Verleumdungskampagne und eines geistigen Terroranschlages

Wir wollen unseren Lesern eine Pressemitteilung zur Kenntnis bringen, die im Namen des Perseus Verlages veröffentlicht werden mußte. Samuel Althof hat im übrigen eine Erklärung vorbereitet, in welcher er öffentlich den Rücktritt des jetzigen Präsidenten des Anne Frank-Fonds, Buddy Elias, fordert. Althof nimmt daran wütendsten Anstoß, daß Herr Elias, der Cousin Anne Franks, nicht nur mit Barbro Karlén befreundet ist, sondern ihre Erinnerungen an ein Leben als Anne Frank der Möglichkeit nach für durchaus authentisch hält.

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Die Titanic und die Titania

Von der wahren Unbeirrbarkeit und der Ergebenheit ins Schicksal

von Thomas Meyer

lesen: PDF: Die Titanic und die Titania

Die Globalisierung als Karikatur vernunftgemäßer Weltwirtschaft

Hinweis auf eine wichtige Neuerscheinung

Hans-Peter Martin und Harald Schumann, beide Jahrgang 1957 und seit zehn Jahren Redakteure beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel, liefern mit ihrem Buch* erstmals eine verständliche und umfassende Darstellung des sogenannten Globalisierungsprozesses der Wirtschaft. Hierbei gehen sie sowohl auf die Hintergründe und die treibenden Kräfte dieses Phänomens als auch auf dessen Auswirkungen auf die menschliche Gesellschaft und die Umwelt ein. Das Buch umfaßt zehn Kapitel, wovon das erste („Die 20:80-Gesellschaft“) als eine Einführung betrachtet werden kann. „Giobalisierung“ beinhaltet das nahezu völlig freie Spiel der sogenannten Marktkräfte in einer sich internationalisierenden Weltwirtschaft, in welcher aufgrund des zunehmenden Wegfalls staatlicher Schranken und Normen Standorte und Arbeitnehmer in einen „globalen“ Konkurrenzkampf miteinander gebracht werden.

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Neue Wirren um Kaspar Hauser

Von jüngsten publizistischen Attacken auf das «Kind Europas» und auf die (anthroposophische) Kaspar-Hauser-Forschung

Unter den Menschen, die eines unnatürlichen Todes sterben, gibt es zwei Kategorien: Solche, mit deren Tod sich die Nachwelt in der einen oder anderen Weise abfindet, um zur Tagesordnung überzugehen; und solche, deren Tod sowie auch deren Identität immer wieder Gegenstand erneuter Auseinandersetzungen wird. Zur zweiten Kategorie gehört die unter dem Namen Kaspar Hauser bekanntgewordene rätselhafte Persönlichkeit, die am 17. Dezember 1833 gestorben ist, drei Tage nach einem Mordanschlag im Hofgarten von Ansbach. Schon zu Lebzeiten Kaspar Hausers, das heißt vor allem seit dem Zeitpunkt seines plötzlichen Auftauchens in Nürnberg am Pfingstmontag des Jahres 1828 sind die Stimmen nicht verstummt, die in ihm den beiseite geschafften Erbprinzen der Zähringer Linie des Hauses Baden sehen wollen. Die Last der Indizienbeweise für diese Annahme ist in der Tat gewichtig; sie reichen vom „Memoire“ des Kaspar-Hauser-Freundes und -Forschers Feuerbach über Jakob Wassermann bis zu jüngsten Publikationen. Und die Tatsache, daß noch der heutige Markgraf von Baden „jegliche Aufklärungsarbeit aus den Akten seines Hauses sabotiert“ (Die Zeit vom 29. November 1996), stellt ganz gewiß kein Gegengewicht dar, das man auf die Schale der Verneiner der Prinzentheorie legen könnte. Was sollte denn der Forschung zu verbergen sein, wenn die noch heute unter Verschluß gehaltenen Akten Eindeutiges gegen die Prinzentheorie zu sagen hätten und sie das Haus Baden ein für allemal von dem gravierenden Verdacht eines dynastischen Verbrechens befreien könnten, der seit 1833 wie ein Fluch auf diesem Hause lastet?

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Santiago de Compostela und der katholische Europa-Impuls

Das Jahr 1993 feierte die Kirche Roms als das «Heilige Jahr» oder „Jakobusjahr“. Im Goetheanum war darüber folgendes zu lesen: «Der Papst hatte Spanien mit seinem Besuch beehrt, und Santiago de Compostela nahm Tausende und Abertausende Besucher und Pilger aus aller Welt auf. Die Stadt summte vor Leben, das hinein- und herausströmte durch die Nord-, Süd- und Westportale der Kathedrale, die den ganzen Tag – auch zur Messezeit (…) – weit geöffnet waren.“

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Die apokalyptische Jungfrau und der katholische Geist der europäischen Union

Ein bemerkenswerter Widerspruch

„Die zwölf Sterne auf blauem Grund sind das Symbol der Mutter Gottes. Und das ist für mich Europa.» Dieses klare Bekenntnis legte kürzlich Kar! Habsburg ab, der Enkel Kaiser Karls I. und Sohn von Otto von Habsburg (Basler Zeitung vom 28. 9. 1996). Karl Habsburg sitzt seit vergangenem Oktober als österreichischer Abgeordneter im Parlament der Europäischen Union. Seine «marianische» Europaauffassung ist wohlbegründet, denn sie besitzt in den institutionellen Vor- oder Geschwisterinstitutionen der heutigen EU eine über 40jährige Geschichte. Und diese aufschlußreiche Geschichte zeigt ganz klar und deutlich, wie stark alle jene Staatsmänner Europas, die nicht alleine eine wirtschaftliche oder bloß politische Vereinigung Europas wünschen, sondern ein Europa, das die Völker dieses Kontinentes auch mit Geistesbanden einen soll, zu die- sem Zwecke an die antiquierte Weltmacht der katholischen Kirche appellieren.

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Wie Theodor Herzls Werk „Der Judenstaat“ geboren wurde

Zwischen den Jahren 1891 und 1895 lebte der aus der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie stammende Theodor Herzl als Korrespondent des damals maßgeblichsten Wiener Blattes, der Neuen Freien Presse, in Paris. In dieser Stadt hatte Herzl zur Pfingstzeit 1895 im Alter von 35 Jahren die entscheidende Inspiration, die zur Ausgestaltung seiner Idee eines «]udenstaates» führte. In dem im Februar 1896 erschienenen Werk gleichen Na- mens wies er den in der Diaspora lebenden Juden gleich- sam als neuer Moses den Weg in die alte Heimat Palästi- na. Im Sommer 1897 fand dann in Basel jener historische Kongreß statt, der den politischen Zionismus zu verwirk- lichen begann, das heißt die Auffassung, daß das geheiligte Zion der Juden – das irdische Abbild des himmlischen Jerusalem, genannt nach dem Tempelberg in Jerusalem, -auf die Erde herabzuholen und von den Ju- den der Welt als ihre durchaus irdische Heimstätte zu betrachten und zu betreten sei. Damit wurde die Entwicklungsrichtung des modernen Judentums, das sich im 19. Jahrhundert in zunehmendem Maße auf der Bahn rechtlicher Gleichstellung und der Assimilation innerhalb der übrigen Völkerschaften bewegte, auf das Ziel eines jüdischen Nationalstaates ausgerichtet. Herzl notierte kurz nach dem ersten Zionistenkongreß ins Tagebuch: „Fasse ich den Basler Congreß in ein Wort zusammen- das ich mich hüten werde öffentlich auszusprechen – so ist es dieses: in Basel habe ich den Judenstaat gegründet. Wenn ich das heute laut sagte, würde nur ein universelles Gelächter antworten. Vielleicht in fünf, jedenfalls in fünfzig Jahren wird es jeder einsehen.“

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Die Dämonen Hitlers

Ein Text von Barbro Karlén aus dem Jahre 1965

Der böse Geist machte täglich den Versuch, sich auszudenken, wie er die ganze Menschenwelt vernichten könnte. Dann dachte der böse Geist: «Wenn ich alles, was Gott geschaffen hat, vernichtet habe, wird Gott gewiß so traurig sein, daß es für mich ein leichtes sein wird, auch Gott zu vernichten.» Der böse Geist dachte, daß Gott ja einen lieben Geist geschickt hatte, der den Menschen helfen sollte, gut zu werden, und den er Jesus nannte. «Da kann ich wohl einen bösen Geist in Menschengestalt auf die Erde schicken und alles vernichten.» Darauf glaubte der Geist, daß er über alles werde bestimmen können.

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Nichts Neues aus Europa?

Das europäische Problem am Ende des «amerikanischen» Jahrhunderts.

1. Teil

Der ehemalige Sicherheitsberater Präsident Carters und Bewunderer des gegenwärtigen Papstes Zbig- niew Brzezinski erklärte in seinem jüngsten Buch Macht und Moral – Neue Werte für die Weltpolitik (Hamburg 1994, S. 155): «Möglicherweise wäre die Botschaft, die Europa der Welt vermitteln könnte – was natürlich vom Fortgang des europäischen Einigungsprozesses und der weiteren Entwicklung abhängt – ein Extrakt der gu- ten Seiten des amerikanischen way of life ohne seine schlechten.»

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