Rezension: Meyer: Der unverbrüchliche Vertrag

12.10.1999

Die Publikation, Der unverbrüchliche Vertrag von Thomas Meyer, löste innerhalb der anthroposophische Gesellschaft die kontroversesten Reaktionen aus.

Während die Wochenschrift Das Goetheanum eine Rezension veröffentlichte, die sich auf den angeblich völlig unkünstlerischen Charakter des Werkes konzentrierte – wohl um dessen Kritk an gewissen Führungsgestalten der Anthroposophischen Gesellschaft umso leichter übergehen zu können -, veröffentlichte die Zeitschrift Info-3 eine enragierte Betrachtung von Ramon Brüll, der, um das Buch völlig zu vernichten, u.a. behauptete: „es erinnert an die Mysteriendramen Rudolf Steiners“, was allerdings Konkreteres über Brülls Geringschätzung dieser bedeutenden Dramen Steiners als über Meyers Roman aussagt.

Ganz anderer Ansicht war merkwürdigerweise René Querido, bis 1995 Generalsekretär der Anthroposophical Society in America.

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Kategorie: Buch-Rezensionen

Europäer Oktober 1999 (Jg 3 / Nr. 12)

01.10.1999

PDF C.G. Carus und J.W. von Goethe – Geheimer Gleichklang zweier Seelen, Ekkehard Meffert 12/ 3ff.
siehe auch: Meffert: Carl Gustav Carus – Arzt, Künstler, Goetheanist

Ludwig van Beethoven – eine organisch-karmische Studie, Eugen Kolisko 12/ 7ff

Monetäre Fehlstrukturen – Vorschläge zu deren Überwindung, Eine Gegenüberstellung, Andreas Flörsheimer 12/ 12ff

Dreigliederung und Civil Society, Ist die Civil Society die Verwirklichung des freien Geisteslebens?
Überlegungen zu Thesen von Nicanor Perlas, Andreas Bracher 12/ 16ff

Kosovo-Krieg, Kreuzzugsstimmung und Holocaust (2. Teil), (Symptomatika), Der Anteil Hollywoods
Andreas Bracher 12/ ff

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

C.G. Carus und J.W. von Goethe – Geheimer Gleichklang zweier Seelen

01.10.1999

Als Beitrag zum Goethejahr bringen wir einen für den «Europäer» be- arbeiteten Auszug aus dem im November im Perseus Verlag erscheinenden Werk von Ekkehard Meffert: Carl Gustav Carus – Arzt, Künstler, Goetheanist. Aus diesem Kapitel geht hervor, wieviel Anlaß gerade in diesem Jahr besteht, auch den vielseitigen, genialen und tiefangelegten Carus wieder neu zu entdecken. Allein seine völlig in Vergessenheit geratenen Arbeiten über Goethe übertreffen das meiste, was nach Carus über ihn geschrieben wurde. In erster Linie gilt das für seine Briefe über den «Faust» so wie sein Buch «Goethe – zu dessen näherem Verständnis» (1843), eine der ersten Goethewürdigungen überhaupt (siehe auch Kästen auf S. 4 u. 5).

Die Redaktion

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Kategorie: Kultur