Racist / Anti-Semitic Tendencies in Anthroposophy?

29.03.2000

The “scientific research” methods of present day opponents of anthroposophy

In connection with the repeated, rehashed claims that Rudolf Steiner’s writings contain racist and anti-Semitic comments, various opponents of Anthroposophy have recently put in the pillory yet again the following statement: “Judaism as such has long since lived itself out and no longer has legitimacy within modern national life. The fact that it has nevertheless preserved itself is a flaw of world history, the consequences of which could not be avoided”. This passage is taken from an essay written by Steiner in 1888 about Robert Hamerling’s epic poem, Homunkulus, in which he defends Hamerling against the accusations raised concerning anti-Semitism following publication of the epic.

Taken in context, the cited comment refers to nothing more than the idea of a self-contained national entity—rejected by many Jews at that time—versus the complete assimilation of the Jewish nation “into modern national life” which many Jews had accomplished previously, over the course of centuries. Already in March 2000, Der Europäer corrected the misinterpretation of this and other passages by Steiner.*

The methods employed by most opponents at that time and also today can be described with the following analogy: Someone writes down the name “Douglas”; someone else comes along and claims that this name must be “taken out of circulation” because every person called by this name would be offended—for the name contains the elements D, O and G which undisputedly spell “DOG”! Using precisely this method, passages of Steiner’s writings are arbitrarily cited out of context and presented as offensive. There is no difference in the level of operation. Those who work with such methods cannot claim scientific credibility or the right to censor Steiner’s writings.

* See (in German)   «Neuere Tendenzen zu geistiger Rückständigkeit…», Thomas Meyer, März 2000)


Kategorie: Various Items (english)

Europäer März 2000 (Jg 4 / Nr. 5)

01.03.2000

PDF Das fünfte nachatlantische Zeitalter – Die geistigen Kräfte unserer Zeit im Lichte der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (Teil 1), George Adams 5/ 3ff.

Nationalsozialismus, Antifaschismus und Anthroposophie – Scheinbare Ähnlichkeiten, wirkliche Gegensätze (Teil 2), Andreas Bracher 5/ 7ff.

PDF Einige Bemerkungen zur «Rassismus»-Kampagne gegen Rudolf Steiner und sein Werk, Neuere Tendenzen zu geistiger Rückständigkeit oder die wachsende Salonfähigkeit von autoritärem Gesinnungszwang, Thomas Meyer 5/ 11ff.

Grundgedanken einer neuen Wirtschaftsweise, Alexander Caspar 5/ 18f.

Die USA und der Frühling 2000 in Serbien, (Symptomatika) Marko Radovanov 5/ 20

Ein Beispiel jesuitischer Gegnerschaft in der Schweiz, (Symptomatika) Alexander Klein 5/ 20ff.

Spontaner Verlust des Verstandes, (Symptomatika) Brigitte Eichenberger 5/ 22

Merkwürdige Bekenntnisse aus Dornach, (Symptomatika) Thomas Meyer 5/ 22

Von einem fernen Stern betrachtet, Mars 5/ 23

Niklaus von der Flüe über die heutige Schweiz, Pilgrim 5/ 23

Echnaton – ein Ketzer? (Teil 1) (zu «Nagib Machfus, Echnaton»), (Buchbesprechung) Claudia Törpel 5/ 24f.

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

Einige Bemerkungen zur „Rassismus“-Kampagne gegen Rudolf Steiner und sein Werk

01.03.2000

Neuere Tendenzen zu geistiger Rückständigkeit oder die wachsende Salonfähigkeit von autoritärem Gesinnungszwang

1. Gegnerschaft aufgrund von stellenweiser Steiner-Kenntnis
Nationalismus-, Antisemitismus- und Rassismus-Vorwürfe gegen Steiners Werk und seine Person sind im Kern nichts Neues. Schon zu Lebzeiten wurde der Begründer der anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft als «all- deutsch» verleumdet. Paradoxerweise wurde er aber von rechtsnationalen Kreisen zugleich des «Vergehens» bezichtigt, «undeutsch» zu sein.1 Am 15. März 1921 brachte kein anderer als Adolf Hitler Steiners Impuls der sozialen Dreigliederung sogar ausdrücklich mit «jüdischen Methoden zur Zerstörung der normalen Geistesverfassung der Völker» in Zusammenhang.2 Im Mai 1922 wurde aus völkischen Kreisen in München ein Attentatsversuch auf Steiner unternommen. Im November 1935 ließ das Hitler-Regime die Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland verbieten. Diese paar Tatsachen allein könnten genügen, um jedermann vorsichtig zu stimmen, wenn heute erneut versucht wird, Steiners Geisteswissenschaft direkt oder indirekt mit den menschenverachtenden Gesinnungen und menschen- vernichtenden Taten des Nationalsozialismus in einen Zusammenhang zu bringen. Dennoch finden …

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Kategorie: Zeitgeschichte

Das fünfte nach-atlantische Zeitalter

01.03.2000

Die geistigen Kräfte unserer Zeit im Lichte der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners

Teil 1-3

George Adams (früher Kaufmann, 8. Februar 1894 – 30. März 1963) gehörte dem engsten Schülerkreis um Rudolf Steiner an. Er war ursprünglich Mathematiker und Naturwissenschaftler. Die Begegnung mit R. Steiner und der Geisteswissenschaft im- pulsierte ihn daher zunächst in dieser Richtung. Adams entwickelte, von der modernen synthetischen Geometrie ausgehend, die Grundbegriffe eines (ätherischen) Gegenraumes, in dem das Flächenhafte die Rolle spielt, die im drei-dimensionalen physischen Raum dem Punkt zukommt. 1933 und 1934 veröffentlichte er seine diesbezüglichen Hauptwerke Vom ätherischen Raume und Strahlende Weltgestaltung. In den sechziger Jahren entstand das Standardwerk Die Pflanze in Raum und Gegenraum, unter Mitarbeit von Olive Whicher, die Adams’ Arbeit nach dessen Tod fortsetzte. …

Weiterlesen: (PDF: Das fünfte nach-atlantische Zeitalter Teil 1 bis 3)


Kategorie: Anthroposophie, Zeitgeschichte