Europäer November 2002 (Jg 7 / Nr. 01)

01.11.2002

Das Gesetz des «Jüngerwerdens» der Menschheit – eine fundamentale Entdeckung Rudolf Steiners, Thomas Meyer 1/ 3f.

Unser Brief aus Moskau, Stephen Lapeyrouse 1/ 5f.

PDF Anthony Sutton †, Andreas Bracher / Kris Milligan 1/ 7

Nachruf

Das Herz – Sein Wesen und seine Rolle im alten Ägypten (Teil 3, Schluss), Claudia Törpel 1/ 8ff.

Das vorbabylonische Alphabet (3. Zeichen), Frank Geerk, 1/ 10

Was ist Anthroposophie? – Ein öffentlicher, bisher unpublizierter Vortrag Rudolf Steiners (Erstveröffentlichung) 1/ 11ff.

PDF Ahriman manifestiert sich im Kino – Betrachtungen zum Film «Spider-Man» (Teil 1), Johannes Greiner 1/ 18ff.

The Hunt for Zero Point – «Die Jagd nach dem Nullpunkt», Nick Cook Random House, Edition Century, London September 2001, Buchbesprechung von Rainer Monnet 1/ 22f.

Durchbruch bei der Torffaserveredelung – Unterstützungsaufruf für den Aufbau geeigneter Produktionsverfahren, Peter Böhlefeld 1/ 24

Bericht von der Tagung «Begegnung Belgrad 2002», Thomas Kraus 1/ 24f.

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

Ahriman manifestiert sich im Kino

01.11.2002

Betrachtungen zum Film „Spider-Man“

„Das ist ja Ahriman!“ durchzuckte es mich, als ich vor einigen Monaten das erste Bild von dem Film Spider-Man sah. War dieses Wesen, das der «Grüne Kobold» genannt wird, nicht Ahriman, wie wir ihn von Rudolf Steiners Plastik des Menschheitsrepräsentanten, der Malerei der kleinen Kuppel des ersten Goetheanums und den Inszenierungen der Mysteriendramen her kennen? Diese kalten, kantigen Formen, der lange, spitz zulaufende Hinterkopf, das brutale Kinn, die nach oben zugespitzten Ohren, die verzerrten Augen … und alles metallisch glatt und kalt glänzend in grün, aber je nach Beleuchtung zu gelb einerseits und grau-schwarz andererseits tendierend; ist das nicht eine Darstellungsweise Ahrimans, wie sie selbst den Kostümkünstlern am Goetheanum nicht besser gelingen könnte?

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Kategorie: Kultur, Zeitgeschichte

Anthony Sutton – ein Nachruf

01.11.2002

Wie uns erst später bekannt wurde, verstarb am 17. Juni 2002 der englisch-amerikanische Historiker Anthony Sutton. Der Europäer hat in den vergangenen Jahren mehrmals auf das Werk von Sutton hingewiesen. (Bes. Andreas Bracher, «Schädel und Knochen an der Wall Street», Jg. 3, Nr. 6 – 8. April – Juni 1999 und «Ein Interview mit Anthony Sutton», Jg. 4, Nr. 11, September 2000.) Sutton erforschte mit einer unbeugsamen Hartnäckigkeit verdeckte und verschwiegene Linien der
Einflussnahme privater amerikanischer Zirkel auf die Weltpolitik des zwanzigsten Jahrhunderts. Besonders bedeutsam erscheinen seine Bücher über die Verbindungen von Wall-Street- Kreisen zum Aufstieg der Bolschewiki in Russland und der Nationalsozialisten in Deutschland, wie auch seine erstmaligen Enthüllungen über die Geheimloge Skull & Bones. Seine akademische Karriere ist über diesen Enthüllungen zerstört worden, Sutton wurde bekämpft und totgeschwiegen. Seine po- litischen Affiliationen fand Sutton in späteren Jahren am ehesten bei der amerikanischen Rechten, aber die Bedeutung seiner Erkenntnisse reicht weit über diese Beziehung hinaus. Eine zukünftige, wirklichkeitsgemäßere Geschichtsschreibung des zwanzigsten Jahrhunderts wird ihm ihren Tribut abzuleisten haben. Wir zitieren einen Teil aus dem Internet-Nachruf von Kris Milligan (www.trineday.com), einem Freund und Bewunderer Suttons.

Andreas Bracher, Hamburg

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Kategorie: Nachrufe