Europäer Juli 2004 (Jg 8 / Nr. 09/10)

01.07.2004

«Den Teufel spürt das Völkchen nie…», Thomas Meyer 9/10/ 3ff.

Eine Hille-Feier in Berlin, Manfred Kannenberg-Rentschler 9/10/ 8f.

George Sand – eine frühe Würdigung durch Betty Paoli 9/10/ 10ff.

PDF Gebirgsgesinnung, nicht Ebenengesinnung – In Memoriam Ludwig Hohl, Thomas Meyer 9/10/ 14f.

Kosmischer Wille und individueller Wille, D.N. Dunlop 9/10/ 16ff.

PDF Apropos 6: George W. Bush, Jesus, Sex und «schwarze Magie», Boris Bernstein 9/10/ 21ff.

Die Tragödie des politischen Zionismus, Hans Möller 9/10/ 27ff.

Toronto: Die 9-11-Wahrheitsbewegung wächst, Webster G. Tarpley 9/10/ 33ff.

Der «Fliegende Holländer» – als Strandgut auf der Opernbühne, Gerald Brei 9/10/ 35ff.

Wichtige Bücher zum völkerrechtswidrigen Krieg der NATO gegen Jugoslawien, Gerald Brei 9/10/ 37ff.

Tod und Stille – Zwei Rezensionen, Gerald Brei 9/10/ 39f.

Von der Bedeutung der Lebensarbeit Jean Gebsers, Jens Göken 9/10/ 40ff.

Leserbriefe 9/10/ 43f.

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

George W. Bush, Jesus, Sex und „schwarze Magie“ (Apropos 6)

01.07.2004

Kürzlich hat die renommierte US-Tageszeitung New York Times in einem Leitartikel „The Times and Iraq» eingeräumt, vor dem Irakkrieg und über die Umstände, die zum Krieg führten, falsch berichtet zu haben1. Die Berichterstattungen über den Irak seien wiederholt auf zweifelhafte Quellen gestützt worden. „…wir wünschen uns, wir hätten manche Aussagen (…) einer kritischeren Überprüfung unterzogen», schrieben „die Redakteure“ im Leitartikel auf der Frontseite. „Für die Journalisten kam erschwerend hinzu, dass US-Beamte in ihrem Glauben an die Notwendigkeit eines Eingriffs im Irak die Angaben der Überläufer oft übereifrig bestätigten.“ Die Selbstkritik basiert auf der Überprüfung von „hunderten Artikeln aus der Zeit vor dem Irakkrieg und dem Frühstadium der Besetzung“.

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Kategorie: Apropos

Gebirgsgesinnung, nicht Ebenengesinnung – In Memoriam Ludwig Hohl (1904 –1980)

01.07.2004

Dieses Jahr ist auch des hundertsten Geburtstags des Schweizer Dichters und Denkers Ludwig Hohls zu gedenken. Wenig gelesen, wurde er von Frisch, Dürrenmatt und Adolf Muschg verehrt. Muschg schrieb: «Hohl-Sätze können Kerker spalten; aber wenn der Kerker die liebe Gewohnheit, die mühsam zusammengebaute Person ist, tun sie auch weh.»

Bekannt wurde Hohl vor allem für seine Notizen – oder von der unvoreiligen Versöhnung, einem umfangreichen Werk kürzerer oder längerer Prosafragmente (heute veröffentlicht, wie Hohls meiste Werke, im Suhrkamp Verlag). Daneben hinterließ er verschiedene Erzählungen und den Kurzroman Bergfahrt. Erst nach seinem Tod erschien in vollständiger Form das Werk Von den hereinbrechenden Rändern – Nachnotizen. Hohl war Meister einer von subtiler Beobachtung erfüllten, gedankengeprägten Prosa.

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