Europäer Oktober 2004 (Jg 8 / Nr. 12)

01.10.2004

PDF «Faust berührt das Zentralthema unserer Existenz», Interview mit Wilfried Hammacher 12/ 3ff.

Wie Menschen sich zu Menschen stellen soll(t)en (Teil 1), Gaston Pfister 12/ 12ff.

PDF Apropos 8: George W. Bush, die CIA und das Opium, Boris Bernstein 12/ 15ff.

PDF «Die Demokraten wollen genau dieselbe US-Tyrannei..», Interview mit Gerhard Wisnewski 12/ 19ff.

«Manhattan im Netz» – Ein Aquarell von Frank Geerk, Frank Geerk 12/ 21

Offener Brief an D. Rapp, Karen Swassjan 12/ 22f.

Wolf-Ulrich Klünker: «Die Erwartung der Engel. Der Mensch als neue Hierarchie», Buchbesprechung von Marianne Wagner 12/ 23ff.

Jochen Bockemühl: «Ein Leitfaden zur Heilpflanzenerkenntnis», Buchbesprechung von Johanna Lobeck 12/ 25

Leserbrief 12/ 26

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

George W. Bush, die CIA und das Opium (Apropos 8)

01.10.2004

Im vergangenen Mai hat bekanntlich die vielbeachtete US- Tageszeitung New York Times – für Insider eine Sensation – eingeräumt, vor und während des Irakkriegs falsch informiert zu haben. Inzwischen hat die ebenso renommierte Washington Post ebenfalls Selbstkritik an ihrer Berichterstattung zum Irak-Krieg geübt. Vor allem die Gewichtung sei falsch gewesen: «Behauptungen der Regierung kamen auf die Titelseite. Alles, was diese Behauptungen anzweifelte, wurde auf die hinteren Seiten verbannt» – oder schon gar nicht gedruckt, wie man hinzufügen darf. Auch andere amerikanische Medien räumen nun Fehler ein. Ein angesehenes schweizerisches Blatt, das – zumindest teilweise – selber Grund zu einem «Mea culpa» hätte, kommentiert das Verhalten der amerikanischen Medien so: «Vieles deutet darauf hin, dass sich die Washington Post wie die anderen großen Medien in den USA von den Kriegstrommeln anstecken ließ und diese noch verstärkte. Das den Ge- heimdiensten nun vorgeworfene ‹Gruppendenken› – die Tendenz, sich bestehende Ansichten gegenseitig zu bestäti- gen und Ungereimtes auszublenden – hatte im Vorfeld des Irak-Kriegs die gesamte Hauptstadt erfasst. Offensichtlich ist es auch in den USA möglich, zeitweise eine Stimmung zu erzeugen, die es Medienschaffenden – und nicht nur ihnen – verunmöglicht, einen klaren Kopf zu behalten.

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Kategorie: Apropos

„Die Demokraten wollen genau dieselbe US-Tyrannei..“ – Interview mit Gerhard Wisnewski

01.10.2004

Ein Exklusiv-Interview von Thomas Meyer mit Gerhard Wisnewski

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Kategorie: Interviews, Zeitgeschichte

«Faust berührt das Zentralthema unserer Existenz», Interview mit Wilfried Hammacher

01.10.2004

Gesamtaufführungen von Goethes Faust sind Raritäten. Die erste ungekürzte Aufführung beider Teile der Dichtung wurde 1938 von Marie Steiner in Dornach auf die Bühne gebracht. Seither ist in unregelmäßigen Abständen immer wieder der gesamte Faust in Dornach inszeniert worden. Vor ein paar Jahren wagte sich der deutsche Regisseur Peter Stein an die Aufführung des gesamten Werkes. Der Europäer machte aus diesem Anlass ein Interview mit ihm (siehe Der Europäer, Jg. 6, Nr. 5, März 2002).

Stein ist von einer großen Bewunderung für Goethes Werk er- füllt, hat aber kein positives Verhältnis zu dessen spiritueller Dimension. Anders Wilfried Hammacher, der dieses Jahr den ganzen Faust am Goetheanum neu inszenierte.

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Kategorie: Interviews, Kultur