Europäer Juni 2008 (Jg 12 / Nr. 8)

01.06.2008

PDF «In Dank verschlingt sich alles Sein». Nachruf auf Johannes Tautz, Thomas Meyer 8/ 3ff.

Skizzen zur Geschichte und Zeitgeschichte: Volksseele und individuelle Wesenheit, Franz Jürgens 8/ 5ff.

Fünf Jahre meines Lebens. Die Erlebnisse von Murat Kurnaz als Symptom für die gegenwärtige Weltlage und als Aufruf für eine neue Weltordnung, Andreas Flörsheimer 8/ 11ff

PDF Apropos 45: US-Wahlen: „Heilsamer Balsam“ gegen die „Achse des Bösen“?, Boris Bernstein 8/ 20ff.

Geisteskampf zwischen Orient und Okzident: überheblich und hochnäsig. Ost-Asien und West-Europa: Ansichten und Meinungen aus zweitausend Jahren – insbesondere auch zu China, 2. Teil, Ulrich Klodt 8/ 23ff.

„Faszination Rudolf Steiner“ – ein faszinierendes Buch, Buchbesprechung von Lukas Zingg 8/ 27

Mission Irreführung, Holger Niederhausen 8/ 28ff.

Leserbriefe 8/ 31ff.

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

Nachruf auf Johannes Tautz

01.06.2008

(30. 9.1914 – 13. 3. 2008)

„In Dank verschlingt sich alles Sein“

von Thomas Meyer

Am 13. März dieses Jahres verstarb in Dortmund der anthroposophische Pädagoge und Historiker Johannes Tautz. Er stand im 94. Lebensjahr. Der Herausgeber dieser Zeitschrift kannte ihn seit 1978, und die in den folgenden Jahren entstehende freundschaftliche Verbindung war für ihn von wachsender Bedeutung und Fruchtbarkeit. In dankbarem Gedenken und in persönlich-unpersönlicher Form soll im Folgenden der Lebenslauf von Tautz in skizzenhaft-symptomatischer Weise nachgezeichnet werden.

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Kategorie: Nachrufe

US-Wahlen: „Heilsamer Balsam“ gegen die „Achse des Bösen“? (Apropos 45)

01.06.2008

In Burma «wird es eine Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes geben», wenn nicht sehr schnell und sehr massiv geholfen wird – warnten internationale Hilfswerke. Nach dem verheerenden Wirbelsturm in Burma kämpfen laut den Vereinten Nationen bis zu 1,9 Millionen Menschen ums Überleben, «während die Militärjunta weiter keine Helfer ins Land lässt». Es werde inzwischen von mehr als 100 000 Toten und 220 000 Vermissten ausgegangen, hieß es weiter. «Auf der verzweifelten Suche nach Essen, Wasser und Medizin strömen Überlebende in Scharen aus dem am schwersten verwüsteten Irrawaddy-Delta. Die UN warnten angesichts des dramatischen Mangels auch vor gewaltsamen Übergriffen unter den Opfern.» Hilfsorganisationen rechnen zudem mit «dem Ausbruch von Seuchen, die Millionen Menschen gefährden könnten». Doch: «Nur wenigen ausländischen Helfern wird die Einreise gestattet.» Die Zerstörungen des Zyklons «Nargis» sind nach Einschätzung von Experten «weit schlimmer als die des Tsunami im Dezember 2004. Wegen der Ausdehnung der Schäden auf eine Breite von etwa 350 Kilometer und bis zu 50 Kilometer ins Landesinnere.» Trotzdem: «Burma bleibt weitgehend abgeriegelt, Hilfsgüter werden beschlagnahmt – während die Bevölkerung größte Not leidet: Weltweit wächst der Zorn auf die Militärjunta, die trotz der humanitären Katastrophe Hilfsanstrengungen vereitelt.» Und – unter dem Titel Die Bulldogge von Burma: «Seit Jahren knechtet er sein Volk, doch in der Katastrophe zeigt sich nun das ganze Ausmaß seiner Niedertracht: Während die Burmesen hungern und sterben, macht sich Militärdiktator Than Shwe rar – und verhindert aus dem Hintergrund, dass die Leidenden Hilfe bekommen.» …

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Kategorie: Apropos