Europäer September 2008 (Jg 12 / Nr. 11)

01.09.2008

Franz Kafka, Rudolf Steiner und Norbert Glas … und das Problem der spirituellen Schwellenanst, Thomas Meyer 11/ 3ff.

Die Frage nach dem Karma der Freien Waldorfschule, Frans Lutters 11/ 8f.

PDF «Die Aufklärung hat viel gebracht». Kurzinterview mit Gerhard Wisnewski zu den Anschlägen von 2001 11/ 10f.

PDF Westliche Versäumnisse. Zum Südossetien-Krieg – Ein Interview mit Konstantin Gamsachurdia 11/ 11f.

PDF Renate Riemeck (1920 – 2003) – eine Mitteleuropäerin, Runhild Böhm 11/ 13ff.

PDF Apropos 47: Wie die Schweiz zur Bananenrepublik verkommen ist, Boris Bernstein 11/ 17 ff.

Skizzen zur Geschichte und Zeitgeschichte: Weleda-Millionen für die AAG, Franz Jürgens 11/ 21ff.

Welt und Gegenwelt, Werner Kuhfuss 11/ 25ff.

Mauerblümchens notorischer Schwindel, Manfrid Gädeke 11/ 28f.

Leserbriefe 11/ 30f.

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

Renate Riemeck (1920–2003) – eine Mitteleuropäerin

01.09.2008

Zum fünfjährigen Todestag der Historikerin am 12. Mai 2003

von Runhild Böhm

Wenige Jahre nach der offiziellen Beendigung der Kriegshandlungen sah sich das mitteleuropäische Deutschland, nach rußigen Trümmern, Quäkerspeisung und Abbau der verbliebenen Logistik, ohne Friedens- vertrag und Souveränität, den Neuzugängen ganzer Waffenarsenale gegenüber, als 1957 der polnische Aus- senminister Adam Rapacki der UNO-Vollversammlung einen später nach ihm benannten Plan vorlegte, der «ein Verbot der Herstellung und Stationierung von Atomwaffen und ihrer Träger in Polen, der CˇSSR und in beiden Teilen Deutschlands vorsah, von westlicher Seite aber abgelehnt wurde, da durch ihn das militärische Gleichgewicht in Europa zugunsten der in konventio- neller Rüstung überlegenen Staaten des Warschauer Pakts angeblich verschoben worden wäre», wie es im Volkslexikon des Bibliographischen Instituts Mann- heim 1981 heißt.

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Kategorie: Nachrufe

Interview mit Gerhard Wisnewski zu den Anschlägen vom 11. September 2001

01.09.2008

„Die Aufklärung hat viel gebracht“

von Thomas Meyer

Vor genau sieben Jahren wurde die Weltöffentlichkeit durch die Anschläge vom 11. September 2001 erschüttert. Doch bald danach wurde offensichtlich, dass sie der US-Regierung als carte Blanche für eine skrupellose Umsetzung ihrer Weltmachtbestrebungen dienen sollten. Dass es in Afghanistan wie im Irak vordergründig auch um Öl geht, ist genugsam betont worden. Zahlreiche Menschen haben an der Aufklärung der September-Verbrechen mitgearbeitet, und wer sich genauer informierte, weiß, dass die US-Regierung selbst die Hand im Spiel hatte und dass die Beteiligung von «Islamisten» ebenso konstruiert ist wie das «Islamistan» auf der Karte aus dem Economist vom September 1990. («Konstruiert» heißt nicht etwa unwirksam!) Der jüngste Anschlag im islamischen Teil von China soll wohl das Gespenst des islamistischen Terrors auch in Asien installieren helfen.

Der Europäer stellte an Gerhard Wisnewski, einen der führenden investigativen Journalisten Deutschlands, einige Fragen zum 11. September – sieben Jahre danach. Wisnewski hat in Büchern, DVDs, Fernsehfilmen und Interviews die offizielle Version der Vorgänge demaskiert und viel für die Aufklärung der wirklichen Tathintergründe geleistet.

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Kategorie: Interviews, Zeitgeschichte

Zum Südossetien-Krieg – Ein Interview mit Konstantin Gamsachurdia

01.09.2008

Westliche Versäumnisse

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Kategorie: Interviews, Zeitgeschichte

Wie die Schweiz zur Bananenrepublik verkommen ist (Apropos 47)

01.09.2008

Es ist eine unerwartet milde Strafe: Salim Hamdan, der Ex-Fahrer von Terrorchef Bin Laden, ist vom Militärtribunal in Guantanamo zu fünf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Die Ankläger hatten deutlich mehr gefordert»: lebenslang – jetzt könnte Salim Hamdan, früherer Fahrer des al-Kaida-Chefs, «wohl bald freikommen: Seine Strafe könnte in etwa fünf Monaten abgebüßt sein, da das Gericht fünf Jahre und einen Monat seiner seit 2002 währenden Inhaftierung in Guantanamo anrechnete.» Also ist doch alles in bester Ordnung: Dieser Prozess ist der Beweis, dass die Militärtribunale gegen den Terror genauso ordentlich arbeiten können wie ein normales Gericht: unabhängig, fair, rechtsstaatlich und erst noch human – wie sowohl Noch-Präsident George W. Bush als auch das US- Verteidigungsministerium feststellen.
Wer allerdings bei diesem ersten Prozess in Guantanamo (fast sieben Jahre nach den Ereignissen vom 11.9.2001!) etwas genauer hinschaut, stellt sich auch hier bald die Frage: Werden wir wirklich richtig informiert?   …

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Kategorie: Apropos