Europäer September 2009 (Jg 13 / Nr. 11)

01.09.2009

Die Formensprache des Michael-Zeichens. Eine aphoristische Michaelibetrachtung, Thomas Meyer 11/ 3ff.

PDF Willem Zeylmans van Emmichoven (1894 –1961) – «eine Zukunftsgestalt der Anthroposophie». Gedanken anlässlich des Erscheinens einer Monographie über Willem Zeylmans van Emmichoven von Peter Selg, Thomas Meyer 11/ 6ff.

Zeitgeist Michael oder Pseudozeitgeist Mammon, Herbert Pfeifer 11/ 12f.

Heilig öffentlich Geheimnis. Das Sonnenkreuz in der Kathedrale von Chartres, Horst Peters 11/ 14ff.

Spirituelle Aspekte zur Entwicklung des Christentums, Johannes W. Rohen 11/ 18ff.

PDF Apropos 56: Terror, Banker und die «Schweinegrippe», Boris Bernstein 11/ 23ff.

Skizzen zur Geschichte und Zeitgeschichte: «Bleiben Sie selbst nur ganz ruhig …», Franz Jürgens 11/ 27ff

Alexander von Humboldt, Goethe und Emerson. Zum 240. Geburtstag am 14. September und zum 150. Todestag von Alexander von Humboldt am 6. Mai, Marcel Frei 11/ 30ff.

Anthroposophische Begegnungen in Erinnerung an den Theosophischen Kongress in Budapest Pfingsten 1909, Maria Scherak und Michael Kaiser 11/ 33f.

Leserbriefe 11/ 35f.

Dilldapp 11/ 35

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

Willem Zeylmans van Emmichoven (1894 –1961) – „eine Zukunftsgestalt der Anthroposophie“

01.09.2009

Von Thomas Meyer

Rund ein Jahr nach dem Tode von Emanuel Zeylmans (9. Juli 2008) legt Peter Selg eine Schrift über dessen Vater vor: Willem Zeylmans van Emmichoven – Anthroposophie und Anthroposophische Gesellschaft im 20. Jahrhundert. Selg ergänzt damit aus dem inzwischen ins Wegman-Institut gegebenen Zeylmans-Nachlass die Biographie von Emanuel Zeylmans, die dieser 1979 veröffentlicht hatte und die dessen Wegman-Recherchen in Fluss brachten.

Peter Selg betont im Vorwort ausdrücklich, dass er Willem Zeylmans nicht bloß als eine historische Gestalt betrachten, sondern ihn «als eine Zukunftsgestalt der Anthroposophie in Erinnerung rufen» möchte. Selg erlebt den Stil und die anthroposophische Arbeits- und Lebensweise von Willem Zeylmans «bis heute als hilfreich und weiterführend».

Im Folgenden sei versucht, den Blick auf einige Elemente im Leben und Wirken Zeylmans zu richten, die auch in meinen Augen «bis heute als hilfreich und weiterführend» sein können und die tatsächlich Zukunftsgehalt besitzen.

Lesen: PDF: Willem Zeylmans van Emmichoven (1894 –1961)


Kategorie: Anthroposophie, Rezensionen

Terror, Banker und die „Schweinegrippe“ (Apropos 56)

01.09.2009

Den «größten Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik» planten drei junge (konvertierte) Muslime und ein Türke im Herbst 2007 – jedenfalls laut Anklage der deutschen Bundesanwaltschaft –; die vier wollten «amerikanische Kasernen, Pubs oder Diskotheken in deutschen Großstädten in die Luft sprengen» (vgl. letztes Apropos 55). In Düsseldorf findet zurzeit – und auch noch für einige Monate – der Prozess gegen diese sogenannte Sauerland-Gruppe statt (drei von ihnen sind in einem Ferienhaus in Oberschledorn – in der deutschen Mittelgebirgsregion Sauerland – verhaftet worden). Dabei fehlt aber bisher «der Chef», wie ihn die Angeklagten nennen: «der türkische Staatsbürger Mevlüt K., 30, geboren in Ludwigshafen, wo er zuletzt als arbeitsloser Schweißer lebte. Im August 2002 verließ er Deutschland, weil ihm das Bundeskriminalamt (BKA) auf den Fersen war. Er galt als führender Kopf einer deutschen Terrorzelle mit direktem Draht zum späteren Irak-Chef der Qaida, Abu Mussab al-Sarkawi». Vom jetzigen Wohnort Istanbul aus «pflegt er offenbar immer noch ein ganzes Netzwerk von radikalen Islamisten in Deutschland». K. ist damit der fünfte Mann der Gruppe, der zusammen mit seiner «Balkan-Connection» nach Ermittlungen des Bundeskriminalamtes (BKA) verantwortlich für die Beschaffung von 26 militärischen Zündern ist, ohne die kein Anschlag möglich wäre: «Unter der Regie von Mevlüt K. wurden 6 Zünder aus dem Kosovo und 20 Zünder aus der Türkei nach Deutschland geschmuggelt», so ein BKA-Bericht. …

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Kategorie: Apropos